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11.03.05
[Pauschalgesellschaft] GEMA nach Hause
Die GEMA versteht sich als Vertreter einer Menge an musikalischen Künstlern und vertritt deren Urheberrechte, oder so ähnlich.
Aber die GEMA geht dabei ziemlich pauschal vor:
Wenn man öffentliche musikalische Veranstaltungen macht, muss man Kohle an die GEMA blechen, egal, wie viel GEMA-Material man gespielt hat. Der GEMA ist es auch egal, wie viel Leute bei der Veranstaltung zugegen waren, es zählt die Quadratmeterzahl der beschallten Fläche in Verbindung mit dem Eintrittsgeld.
Kleines Beispiel gefällig?
Ne 200qm Halle und ein Eintritt von 5 EUR machen 145,50 EUR.
Noch dazu kommen 20% Aufschlag, wenn man Tonträgern einsetzt.
Ich frage mich nun folgende Fragen:
- Warum sind die Gebühren von 2004 auf 2005 gestiegen?
- Warum muss man, wenn man sich für teuer Geld Vinyls kauft, auch noch das Abspielen bezahlen?
- Warum sind einige Künstler so blöde und unterwerfen sich der GEMA?
- Wo fließt die Kohle hin? Wieviel davon verpufft bei der GEMA zur Eigenverwaltung?
Falls jemand mal Kontakt zur GEMA aufnehmen sollte, kann er sich gleich mal an lange Wartezeiten gewöhnen.
Eine E-Mail an die GEMA wird von einer Direktion zur nächsten weitergeleitet, zwischendurch bekommt man Statusberichte in Form von Briefen.
Kommentare
soweit ich weiss sinds rund 14%, die die gema abgreift. der rest geht an alle künstler, die bei der gema sind. heisst für mich: dieter b. und co. bekommen was wenn irgend n armer schlucker mucke macht und die durch die gema "schützen" lässt...
Verfasst von: jojo um 16.03.05 23:00