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09.09.07

Vorratsdatenspeicherung als Wirtschaftsfaktor

Wenn 1&1 (United Internet) für die Infrastrukturen anlässlich der Vorratsdatenspeicherung schon "mit Realisierungskosten im siebenstelligen Bereich" rechnet, dann frage ich mich, wie um Himmels willen sich kleine Provider leisten sollen, die mal eben nicht eine Mio. oder Hunderttausend für den Aufbau der erforderlichen Systeme übrig haben.

Ob 1&1 oder Strato: beide heulen sicher, können sich das aber locker leisten.

Die anderen sind angekackt, von der eigenen Regierung, und können evtl. dicht machen, da sie die Anforderungen an einen TK-Anbieter nicht gerecht werden?

Das hat irgendwie so ein Geschmäckle, denn neben der Überwachung kommt hier auch Monopolisierung zum Einsatz, welche die eigentliche Überwachung dann noch weiter vereinfacht.

Schäuble, raus!

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